Zusammenarbeit 2.0: Hagen Management setzt auf Confluence und Jira.

Vor ca. 5 Jahren haben wir damit begonnen, uns intensiv mit folgender Frage auseinander zu setzen: „Wie kann moderne Kommunikationstechnologie zur Belebung und Professionalisierung der Kooperationskultur in Organisationen beitragen?“ Schnell war für uns klar: Wir setzen konsequent auf die Lösungen des australischen Anbieters „Atlassian“ und passen diese für unsere Kunden an. Heute sind wir mehr denn je davon überzeugt, dass diese Richtungsentscheidung für unser Unternehmen und vor allem für unsere Kunden goldrichtig war. Voller Begeisterung sagen wir: „Social collaboration rocks!“ Natürlich setzen wir die Technologien selbst auch ein, nämlich das Business Wiki System Confluence und die Aufgaben- und Projektmanagementsoftware Jira.   Transparenz schaffen. Prioritäten setzen. Arbeit erledigen. Ein kleiner Einblick in unser internes „Managementsystem 2.0“: Social Intranet: Alles auf einen Blick. Alles Projekte im Überblick. Einheitliche Projektvorlagen. Modelle direkt im Wiki zeichnen, editieren und verlinken. Alle Aufgaben in einem System. Aussagekräftige Dashboards. Fokus auf das Wesentliche. Performance messen. Was bringt ein modernes Managementsystem auf der Basis von Confluence und Jira? Finden statt suchen: Informationen werden blitzschnell gefunden, auch alle Dokumente sind vollindiziert. Transparenz und Überblick: Alle Mitarbeiter/innen (und bei Bedarf auch externe Partner) haben Zugriff auf aktuelle Unternehmens-, Kunden- oder Projektinformationen. Besprechungen und Abstimmungen können so erheblich optimiert oder sogar vermieden werden. Dem e-Mail-Wahnsinn Einhalt gebieten: Aufgaben, Informationen oder Dokumente werden in den meisten Unternehmen via e-Mail ausgetauscht. Damit muss endlich SCHLUSS SEIN! Fokus auf die Arbeit: Viele Unternehmen beschäftigen sich schon fast mehr mit sich selbst als mit der Arbeit, die für den Kunden gemacht werden muss. Moderne Managementsysteme helfen, endlich wieder den Fokus auf „Wer macht was bis wann?“ zu richten. Klarheit – Verbindlichkeit – Überblick. Kulturwandel: In Summe führt diese neue Arbeitsweise zu einer (für viele...

Professionalität im Projektmanagement

Die Erfolgsquote in Projekten ist insgesamt betrachtet katastrophal. Gründe hierfür gibt es einige. Ein zentraler Aspekt ist aber sicher die Mittelmäßigkeit und Unprofessionalität, mit der das Projektgeschäft nach wie vor betrieben wird. Wir brauchen mehr Profis, sowohl im unmittelbaren Management („manage the system“; Arbeit im System) als auch in der Gestaltung der Rahmenbedingungen für professionelle Projektarbeit („lead the system-change“; Arbeit am System). Prof. Dr. Gunter Dueck (Mathematiker, Ex-CTO bei IBM, Vordenker, Autor, Philosoph) hat in diesem Zusammenhang kürzlich ein hervorragendes Buch veröffentlicht: „Professionelle Intelligenz – Worauf es morgen ankommt.“ Ich habe die Lektüre über die Weihnachtsfeiertage förmlich verschlungen. Zugegebenermaßen sind einige Inhalte des Buches nicht ganz neu, aber in dieser Kombination und Ausprägung halte ich Duecks Aufruf zur „Professionellen Intelligenz“ für bahnbrechend. Nicht mehr, und nicht weniger. Wir brauchen auch im Projektmanagement mehr Professionalität. Wir dürfen uns nicht weiter mit Mittelmäßigkeit zufrieden geben. Und übrigens können in diesem Zusammenhang auch hervorragende Fachexpert/innen mittelmäßig sein, wenn sie nämlich nicht über ein ausreichendes Portfolio ALLER Teilintelligenzen verfügen. Übrigens habe ich verblüffende Ähnlichkeiten zwischen Duecks Werte-Modell (S. 66 im Buch, Folie 16 in der Präsentation) und meinem IPM-Modell festgestellt. Auch er spricht sich vehement für eine Integration der verschiedenen Polaritäten und vermeintlichen Widersprüche aus. Das ist die Art von Professionalität, die wir in Zukunft brauchen! Reines Fachexpertentum ist zu wenig. Viel zu wenig. (Dieser Artikel ist am 7.1.2012 auch auf www.PM-Blog.com...

Systemorientierte Managementlehre: Das Neue St. Galler Managementmodell

„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ (Kurt Lewin) Die Führung, Lenkung und (Um)Gestaltung von Unternehmen ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe geworden. Die klassische Betriebswirtschaftslehre, die im Wesentlichen auf Prinzipien wie Linearität, Stabilität und Deduktion aufbaut, kann die brennendsten Probleme der heutigen Unternehmensführung immer weniger beantworten. Denn in der klassischen BWL stehen Disziplinen wie strategische Unternehmensplanung, Marketing, Organisationslehre, Qualitätsmanagement oder Projektmanagement nebeneinander. So werden sie an Schulen und Hochschulen auch meist noch gelehrt. In einer komplexen, dynamischen Welt benötigen wir jedoch integrierte, ganzheitliche und auf den Prinzipien der Systemtheorie und der Kybernetik aufbauende Konzepte, Modelle und Theorien. Dies ist aber nichts gänzlich Neues. Wir sprechen von der systemorientierten Managementlehre, wie sie beispielsweise an der renommierten Universität St. Gallen seit den 60-er Jahren entwickelt wurde. Weg vom reinen „Nebeneinander“, hin zu einer ganzheitlichen Integration relevanter Funktionen und Disziplinen. Die St. Galler Managementlehre ist eine „gute Theorie“. Sie hilft, praktische Problemsituationen und Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, zu analysieren und zu bearbeiten. Deshalb baut unser Beratungsansatz auch wesentlich auf dieser Managementlehre auf (und den Theorien, auf denen die St. Galler Managementschule wiederum aufbaut wie z.B. Systems Approach, Viable-System-Model, Kybernetik, Unternehmensethik etc.). Ein Grundkonzept der St. Galler Managementlehre ist das St. Galler Managementmodell sowie das „Neue St. Galler Managementmodell“ von Prof. Rüegg-Stürm: Download: Kostenlose Leseprobe „Neues St. Galler Management-Modell“ (PDF) Dieser Orientierungsrahmen bringt in der (Beratungs)Praxis u.a. folgende Vorteile mit sich: Betrachtung eines Unternehmens als komplexes, offenes, soziales System Schaffung von Begriffsklarheit Thematisierung wichtiger Wirkungszusammenhänge (z.B. Abhängigkeiten zwischen Strukturen und Prozessen) effektives Design von Veränderungsprozessen (z.B. Strategie –> Prozesse –> Strukturen –> Führung) Wichtiges von weniger Wichtigem trennen –> ORIENTIERUNG Referenzrahmen, auf...

Professionalisierung des Unternehmertums

Ein geniales 5-Min-Video von Prof. Dr. Peter Kruse: Das Resonanzprinzip, das Kruse beschreibt, gewinnt in unserer komplexen Welt zunehmend an Bedeutung. Beispiele: Führung, Change Management, Unternehmensentwicklung, Kommunikation und Marketing, Web 2.0 etc. pp. Fazit: Wir brauchen eine Professionalisierung des Unternehmertums. Menschen, die zuhören, verstehen, in Resonanz gehen und Entscheidungen...